(Dieses Konzert war außerhalb Kölns nur den Fanclub-Mitgliedern bekannt und deshalb nicht auf diesen Web-Seiten angekündigt worden !!!)
VON WOLFGANG GREBE:
(denselben Konzertbericht hat Wolfgang auch hier auf der Homepage der Ältestenrates veröffentlicht)
(repitiert by DocWölle)
Samstag,
erster April. Nachdem ich an diesem Tag überflüssigerweise arbeiten
mußte und dummerweise der Drummer Martin meiner Ex-Band dank neuer
Freundin nicht mehr mitkommen wollte (ist das ein Grund???), sind wir eben
zu diesem Gig der Zu Späten nach Köln gefahren. Sollte
um 20.00 Uhr beginnen. 19.40 .. hehe.. wir sind in der Halle. Nachdem wir
vorher noch Mark Günther Rickers (jaa, DER MG.R.!) kennenlernen durften
und im Vorspann vor dem Konzert die ganze Zeit ein Beatles-Medley lief,
kam dann irgendwann kurz nach 8 ständig ein "ey, du Blödmann,
du hast die falsche Seite aufgelegt". Der erfahrene Profi wittert hier
den Anfang eines zauberhaften Gigs, und
die Erwartungen blieben nicht enttäuscht. Im Gegensatz zu früheren
Konzerten, bei denen die ZU SPÄTEN anwesend gewesen sein mögen,
und bei denen DIE ÄRZTE in der Hauptsache neuere Stücke spielten,
kamen hier zumeist ältere Songs zum Vortrag. Aber das mag auch daran
liegen, daß die ZU SPÄTEN eben eine Cover-Band sind und sie
nicht alle, vor allem nicht die neueren Lieder der Ärzte beherrschen.
Bei einem Stück mußten sie sogar zu zweit an den Bass. Offenbar
hatte der eine (ich glaub, er heißt Sebastian) vergessen, wie man
zupft. Und der andere wußte die Griffe nicht auswendig. Oder umgekehrt.
Naja. Jedenfalls wurde ein Lied draus.. :-)
Zwischendurch gab es noch einen Karaoke-Part. Eine gewisse Daniela sang "Opaboy". Texlich verändert entsprach das dem "Omaboy" von DIE ÄRZTE, Markus Karg gab
noch ein "Nie wieder Krieg, nie mehr Las Vegas!" zum Besten. Gesanglich
war Markus klar im Vorteil, aber Daniela bestach durch ihren Text und hat
den Hauptpreis eingesackt. Einen Spaten (Qualitätswerkzeug) und -
Respekt angesichts des Mutes ob dieser schiefen Gesangsstimme! (Sorry,
Daniela. Ich bin nur ehrlich!). However, die Gaudi war groß und es
kann keiner sagen, er wäre zu kurz gekommen. (Außerdem kommt
es auf die Länge ja gar nicht an, so Dr. Sommer....:-]).
Später im Verlaufe des Gigs wexelten Günther und Jürgen
(der Gitarrist) auch mal die Instrumente. Hier sieht man nun Günther
an der Gitarre. Er spielt wohl Friedenspanzer oder so. Ich gebe zu: gerade
das Solo ist für den ungeübten Reinhard-Mey-Interpreten mit Schwierigkeiten
verbunden und wartet mit gewissen Finessen auf. Doch nicht so bei Günther!
Er spielt - fast wie ROD von DIE ÄRZTE - das Stück in beinahe
selbstgefälliger Manier herunter und tut so, als wäre das ganz
normal. (Frechheit! ;) Irgendwann
gab Günther das Instrument wieder ab und es ging weiter im normalen
Rhythmus. Es wurden zahlloste Ärzte-Songs gecovert. Ich habe nicht
ein eigenes Lied entdecken können! Aber das machte auch nichts. Es
war so perfekt, daß es trotzdem Spaß machte, dem Ganzen zuzuhören.
Neben Andreas Simon (hier nochmal einen Dank - ist nicht ironisch gemeint!
- für die Versorgung zahlloser Fans in Schwächesituationen) ist
auch dem Mann am Mischpult zu danken, der es schaffte, einen sauberen Sound
hinzuzaubern, ohne daß es Übersteuerungen gab. (Naja, bis auf
einmal...).
Inzwischen
hat Sebastian, der sonst hinter den Trommeln steht und eine frappante Ähnlichkeit
mit Bela B. von DIE ÄRZTE besitzt, an die Gitarre gewechselt. Zum
Zeitpunkt dieses Bildes spielt er eben "My Generation" von "The Who" (Roger
Daltrey läßt grüßen), was Günther aber nachher
als von "Deep Purple" enttarnt. (War mir zwar neu, aber egal. Die ZU SPÄTEN
sind halt nur ne unerfahrene Cover-Band... ;-)). Während dieses Auftritts
von Sebastian steht plötzlich Jürgen an den Drums, und ich bin
baff, was der Mann da alles kann. Daß Günther fast alles spielen
kann, was Musik macht, war mir bekannt. Aber daß Jürgen auch
die Trommeln bedienen kann, wußte ich nur von Fotos. Er kann es aber
wirklich! Das
Publikum - aufgenommen in einer Pogo-Pause bei 'Rebell' - erscheint hier
recht ruhig. Trotzdem war es möglich, daß eine Begleitung von
uns beinahe zerquetscht wurde und von A.S. aus der Masse gepflückt
wurde. Auf diesem Bild blicken neben zahllosen Fans auch (mit Pfeil markiert)
der alte GoH (God of Hellfire alias D.M.) auf die Bühne der ZU SPÄTEN
und harrt der Dinge, die da kommen mögen. GoH ist der Initiator des
FanFanClubs der Ärzte (bzw. des Fanclubs des Ältestenrats).
Nach dem Konzert waren noch einige Shots und Autogramme gefragt. FARI..
ääääh... Jürgen machte das folgende Bild von uns.
Es gibt vier Personen (a bis d) auf dem Bild. Nun ratet mal, wer (neben
Person a) auf dem Bild hätte sein sollen. (a=J., b=S., c=V., d=W.).
Alle Fotos verfügbar hier! |